Die Stadt Herford hat ein neues Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verabschiedet, das seit Dezember 2025 in Kraft ist. Ziel dieses Konzeptes ist es, den Stadtbusverkehr moderner, nutzerfreundlicher und besser mit dem Schienenverkehr zu verknüpfen. Der Fokus liegt auf klareren Linienführungen, dichten Taktzeiten und einer stärkeren Verbindung zentraler Orte in der Stadt.
Ein wichtiger Teil der Neugestaltung ist die Verlegung des zentralen Umsteigepunkts: Vormals war der Alte Markt Umsteigepunkt, jetzt ist dies jetzt der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Bahnhof. Von dort aus können Fahrgäste leichter zwischen Stadt‑ und Regionalverkehr umsteigen und zudem Verbindungen mit dem Zug nutzen.
Der neue Liniennetzplan sieht elf Stadtbuslinien vor, die als sogenannte H‑Linien bezeichnet werden. Diese Linien verbinden alle Stadtteile und wichtige Ziele der Stadt, darunter Wohnquartiere, Gewerbegebiete, Nahversorger und Krankenhäuser. Alle Stadtbuslinien sind im 30‑Minuten‑Takt unterwegs.
Mit der Umstellung sind auch viele Haltestellen neu benannt, umgestellt oder ergänzt worden. Zudem wurde die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge erhöht, was die Anzahl der täglichen Verbindungen steigert und die Wartezeiten für Fahrgäste reduziert. Die Fahrpreise bleiben dabei auf dem gleichen Niveau wie zuvor.
Ein Ziel des neuen ÖPNV‑Systems ist es, den Alten Markt vom starken Busverkehr zu entlasten. Er wird nur noch durch zwei Linien (H3 und H5) bedient, diese verkehren jewals im 30 Min. Takt, so dass sich ein 15 Min. Takt ergibt.
Insgesamt soll die Neugestaltung dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr in Herford attraktiver und nutzbarer für Bewohner und Besucher zu machen, mit klaren Linien, verlässlichen Taktzeiten und einer besseren Verbindung zwischen Stadtbus und Zug.
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