Auf dem Wilhelmsplatz steht ein Denkmal für Widukind, eine prägende Figur der frühen westfälischen Geschichte. Die Skulptur wurde 1959 von Walter Kruse geschaffen und basiert auf einem früheren Werk von Heinrich Wefing, das im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen wurde. Sie erinnert an den Wandel der Zeit, den Beginn der Christianisierung sowie an die Auseinandersetzung der sächsischen Stämme mit der fränkischen Herrschaft unter Karl dem Großen. Eine Überlieferung berichtet von einem Wunder an einer Quelle, das jedoch der regionalen Legendenbildung zuzuordnen ist.

