Die Kurienhäuser an der Elisabethstraße in Herford sind eine Reihe historischer Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die einst als Residenzen von Kanonissen und Spitzenbeamten der Fürstabtei Herford dienten. Besonders bekannt ist das Haus Nr. 7, in dem im 17. Jh. die Labadisten unter dem Schutz der Äbtissin Elisabeth von der Pfalz Zuflucht fanden. In einem der Kurienhäuser wurde 1999 das „Hotel zur Fürstabtei“ eröffnet, das als einziges Geschichtshotel Deutschlands zahlreiche Zeugnisse zur Geschichte der Fürstabtei zeigt. Zwischen Straße und Hof befinden sich sieben bronzene Reliefs, die wichtige Ereignisse der Stadtgeschichte darstellen. Die Häuser stehen unter Denkmalschutz und sind ein anschauliches Beispiel für die architektonische und kulturelle Geschichte der Herforder Altstadt.

