Das Logenhaus in Herford ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am Logenplatz, das zwischen 1906 und 1924 in zwei Bauabschnitten errichtet wurde und auf einen Entwurf des Herforder Architekten Köster zurückgeht. Es wurde von der 1899 gegründeten Freimaurerloge „Zur Roten Erde“ als eigener Versammlungsort gebaut und dient bis heute als Treffpunkt mehrerer Freimaurerlogen, darunter seit 1972 auch die britische Loge „The Rose of Minden“. Das zweistöckige Haus besitzt eine zurückhaltend gegliederte Fassade und wurde speziell für freimaurerische Rituale und Versammlungen konzipiert. Seit 1994 steht das Gebäude offiziell unter Denkmalschutz. Neben den oberen Arteben werden im Untergeschoss auch Räume wie ein vermietetes Restaurant genutzt. Öffentliche Veranstaltungen und Führungen, etwa am Tag des offenen Denkmals, öffnen das Logenhaus gelegentlich für Interessierte.

