Das Remensniderhaus ist ein denkmalgeschütztes spätgotisches Fachwerkhaus in der Brüderstraße 26 in Herford und gilt als eines der künstlerisch bedeutendsten Fachwerkhäuser Westfalens. Es wurde 1521 von Heinrich Aldach, genannt Remensnider, errichtet und besticht durch seine reich verzierte Giebelfassade mit 21 geschnitzten Figurenknaggen, die das religiöse Weltbild des ausgehenden Mittelalters darstellen. Auf der Fassade finden sich zudem lateinische Inschriften und Wappen regionaler Landesherren, die seine historische Bedeutung unterstreichen. Das dreigeschossige Gebäude wurde 1999–2001 umfassend saniert, wobei ökologische und denkmalgerechte Materialien verwendet wurden.

