Seit 2005 befindet sich im ehemaligen Polizeigefängnis des Rathauses auf der Rückseite des Gebäudes eine Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte. Sie setzt sich mit der Verfolgung von Minderheiten in Stadt und Kreis Herford auseinander und macht den Terror der Gestapo während der nationalsozialistischen Diktatur sichtbar.
Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e. V. und das Stadtarchiv gestalten dort regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu historischen und aktuellen Themen. Ergänzt werden diese durch Lesungen, Stadtrundgänge, Konzerte und weitere Aktionen. Besonders viele Schülerinnen und Schüler nutzen das Angebot, was die Bedeutung der Einrichtung deutlich macht. Zusätzlich erinnert eine Gedenktafel an der Markthalle an die Deportationen der Herforder Jüdinnen und Juden ab dem Jahr 1941.

