Linnenbauerdenkmal

Das Linnenbauerdenkmal in Herford wurde im Jahr 1909 eingeweiht und erinnert an den letzten Handweber der Stadt, Fritken Oberdiek, der sein Leinen selbst zum Verkauf in die Stadt brachte und dort die verkauften Ballen veräußerte. Der Düsseldorfer Bildhauer Gregor von Bochmann gestaltete die Figur, die den Linnenbauer lächelnd beim Zählen seines Erlöses darstellt und damit die Bedeutung der traditionellen Leinenherstellung und des Leinenhandels für die Stadt widerspiegelt. Der Platz, auf dem das Denkmal steht, wurde nach dieser Figur benannt und liegt östlich des Rathauses in der Innenstadt von Herford. Bis in die 1960er Jahre floss an dieser Stelle die Bowerre, ein kleiner Fluss, der die Altstadt von der Neustadt trennte und früher eine Mühle antrieb. Heute ist der Linnenbauerplatz ein Bereich mit Wasserspielplatz und städtischer Infrastruktur wie der Stadtbibliothek.

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