Bürgermeisterhaus

Das Bürgermeisterhaus in Herford, auch Crüwell-Haus genannt, ist ein spätgotisches Wohnhaus in der Höckerstraße 4, das 1538 für den Bürgermeister der Neustadt, Heinrich Crüwell, errichtet wurde. Die mehrgeschossige Steinfassade mit einem Treppengiebel orientiert sich an den gotischen Giebelhäusern des Prinzipalmarkts in Münster. Das Gebäude ging später in den Besitz von Daniel Pöppelmann über und gilt als Geburtshaus des Barockbaumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann. Über den Fenstern des ersten Stocks ist eine Inschrift angebracht, die den Bau dem Wohl der Stadt und ihrer Menschen widmet. Seit 1981 steht das Haus unter Denkmalschutz und zählt zu den wenigen erhaltenen Bauten dieser Zeit in Herford.

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