Das Frühherrenhaus in Herford ist ein denkmalgeschütztes Renaissancewohnhaus aus dem Jahr 1591 und liegt an der Ecke Petersilienstraße/Frühherrenstraße nahe der St. Johannis-Kirche. Es wurde ursprünglich als Dekanats- und Wohngebäude für den Dechanten des Stifts St. Dionysius errichtet und zeigt einen hohen dreistufigen Giebel, der für diese Epoche typisch ist. Im Laufe der Zeit wechselte das Haus mehrfach seine Nutzung und ging nach der Säkularisation 1810 in Privatbesitz über. Bekannt ist es auch als Geburtshaus des späteren U-Boot-Kommandanten Otto Weddigen (1882). Seit 1930 gehört das Gebäude zur Johannis-Kirchengemeinde und wird heute als Gemeindehaus genutzt; es wurde 2004/2005 umfassend restauriert.

