Elsbach Haus

Das Elsbach Haus in Herford ist ein denkmalgeschütztes Büro-, Einkaufs- und Gastronomiegebäude, das aus dem ehemaligen Fabrikbau der Herforder Hemdenfabrik J. Elsbach & Co. hervorgegangen ist und zwischen 1909 und 1925 errichtet wurde. Ursprünglich beherbergte es eine der größten Wäschefabriken Europas, geführt von der jüdischen Familie Elsbach, deren Mitglieder im Nationalsozialismus verfolgt und enteignet wurden. Nach mehreren Nutzungsphasen wurde das Gebäude ab 2002 umgebaut und 2004 als modernes Zentrum mit Geschäften, Büros und Gastronomie wiedereröffnet. Es verbindet Jugendstil-Architektur mit modernen Umbauten und prägt zusammen mit dem Museum Marta das städtische Quartier an der Goebenstraße.

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