St. Johannis

Die St. Johannis in Herford ist eine gotische Hallenkirche und war die Pfarrkirche der um 1220 gegründeten Neustadt. Sie wurde zwischen etwa 1240 und 1310 erbaut und fällt durch ihre schlanke, schlichte Gestalt sowie die kostbaren Glasfenster auf, die zu den ältesten in Westfalen gehören. Ab 1414 diente sie als Stiftskirche des St. Dionysius, in der der Dionysiusschatz und die Reliquien Widukinds verwahrt wurden; beide befinden sich heute anderswo. Der Turm, nach mehreren Zerstörungen und Wiederaufbauten, ist mit rund 71 m weiterhin der höchste Kirchturm Herfords.

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